825 Jahre Wernborn

Unser Verein

Mitglied werden

Mitmachen

News & Presse

Veranstaltungsplan

Ortsplan

Spendenaufruf

Sponsoren

Gästebuch

Geschichte

800-Jahr-Feier

Wernborner Bücher

Musical

Vereine

Projekte

Marktplatz

Ansprechpartner

Bilder

Impressum

 

Hier das Lied aus dem Wernborner Musical "Bereburyn" mit dem Titel "Conrad Nickolay".
j

Es geht voran.

Die Proben machen den Akteuren viel Spaß. Ihr werdet überrascht sein, welche verborgenen Talente in Wernborn schlummern. Danke auch an die Wehrheimer Akteure denn ohne ihre Hilfe wäre es wohl kaum zu realisieren.

Karten erhaltet ihr direkt bei:

Anlässlich der 825-Jahr-Feier des Usinger Stadtteils Wernborn in 2016 hat sich der Usinger Geschichtsverein mit dem im Stadtarchiv befindlichen fast 200 Jahre alten Chronik-Büchlein des ehemaligen Grenadiers des 1. Garderegiments des Herzogs Friedrich-August von Nassau, Conrad Nicolay aus Wernborn befasst.

Übrigens, ihr hört das Lied aus dem Wernborner Musical "Bereburyn" mit dem Titel "Conrad Nickolay".

Musical-Projekt kommt in neue Phase

Es geschah vor langer, langer Zeit. Ein Bär tappt durch den Wald, trinkt aus dem Brunnen. Er wird von einem Jäger beobachtet und der flüstert: „Bereburyn“.

Ist so der Name Wernborn entstanden? Bereburyn heißt übersetzt „Bärenbrunnen“ daraus wurde vielleicht Bernborn, dann Wernborn. Genau wissen wir es nicht. Aber es kann der Beginn für ein tolles Musical werden.

Es soll im Jubiläumsjahr 2016 aufgeführt werden. In Bildern, Er-zählungen, Spiel, Musik, Tanz und Gesang zeigt es die Geschichte, Gegenwart und Zukunft Wernborns. Bis zu 70 Darsteller brauchen wir dafür. So warben wir im Frühjahr für das große Wernborner Musical-Projekt. Es soll kultureller Höhepunkt unseres Dorfjubiläums in 2016 werden - für unser Dorf etwas einmalig Neues.

Einige Szenen haben wir schon vor Augen. Den Bären, der aus dem Brunnen trinkt. Die armen Zeiten, als viele Wernborner nach Amerika auswanderten. Die Streitereien mit den Eschbachern und den Mörlern um Weide- und Waldrechte. Wernborner, die bis nach Frankfurt wanderten, um Geld zu verdienen. Kinder, die sich von Oma und Opa erzählen lassen, wie es früher war. Ganz am Ende eine Szene, die zeigt, wie wir uns unser Dorf im Jahre 2500 vorstellen.

Mittlerweile hat sich einiges getan, das Vorhaben ist sehr viel konkreter geworden.

Mit Gunter Gräfe aus Wehrheim haben wir einen versierten „Musical-Macher“ engagieren können. Er hat schon über 20 Musicals geschrieben, eingeübt und aufgeführt, ist selbst Vollblutmusiker, leitet unter anderem den erfolgreichen Wehrheimer Gospelchor „Brothers & Sisters“ und als Wehrheimer Jugendpfleger hat er überdies reichlich Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Alles in allem haben wir mit Herrn Gräfe eine der besten Voraussetzungen für das Gelingen unseres Projektes gewinnen können.

Die Musik, die Lieder, die Choreographien und Texte wollen wir alle selbst schreiben und arrangieren. Wernborner Vereine sind mit von der Partie: der Gesangverein mit dem Chorensemble DaCapo, der Musikverein und die Kolpingsfamilie mit ihren Tanzgruppen. Dazu kommen weitere Interessenten mit Erfahrungen aus Musik und Theater und wieder weitere, die einfach nur sagen: „Ich hab‘ das zwar noch nie gemacht, aber ich möchte mitmachen.“ Insgesamt werden wohl an die 70 Mitwirkende gesucht. Das auf die Beine zu stellen und bei so einem Projekt mitzumachen, ist für uns alle eine große Herausforderung und gleichzeitig ein großer Spaß.

Als Erstes ist nach anfänglichen Schwierigkeiten und in engagierter Zusammenarbeit mit dem Gesangverein ein Musical-Projektchor für Kinder und Jugendliche entstanden. Der hat schon Ende 2013 mit den Proben begonnen und hat auch anlässlich der Christmette in Wernborn seinen ersten Auftritt unter großem Applaus absolviert. Wir stellen uns vor, dass der Chor - bis es mit dem Musical so weit sein wird - bei möglichst vielen Gelegenheiten auftreten soll, um neben dem Singen auch Bühnenerfahrung zu sammeln.

Nach umfangreicher Themensammlung in insgesamt vier Veranstaltungen – darunter ein höchst vergnüglicher „Erzählnachmittag“ mit Wernborner Senioren – hat Gunter Gräfe schon erste Szenen grob skizziert.

Es soll hier nicht zu viel verraten werden, aber auf der langen Liste möglicher Themenbereiche finden sich wirklich interessante und neugierig machende Ereignisse:

• 1596 Bau der kath. Kirche in Wernborn
• Wernborner Auswanderer
• Wernborner Vereine, ein Wernborner Gütesiegel
• 2. Weltkrieg, drei Wernborner Frauen sterben bei Bombenangriffen,
• 1945 Besatzung durch Amerikaner, manche sehen zum ersten Mal einen Farbigen
• Ein uralter Brauch: Der „Weihwisch“
• Die Pest erreichte das Usinger Land
• Grenzstreitigkeiten mit Eschbach
• Gehässiger Spruch aus einem Nachbarort: „Lieber Zahnweh, als eine Frau aus Wernborn.“
• Das Kernerstriesch; Gasthaus zum „Zum roten Ochsen“;
• Ärger in Wernborn; Schlägerei
• Wernborn das Maurerdorf; Nebenerwerbe
• „Wernborner Teemännche“; de rut Franz; de Quartiermäjer
• Die neue Kirche und der Glockenklau
• Mauerfall und aktuellere Anekdoten aus Wernborn
• Blick in die Zukunft 2500 (Ideen von Jugendlichen und Kindern?)

Jetzt geht es darum, nach und nach das gesamte Ensemble zusammenzustellen, schließlich müssen Szenen, Musik und alle anderen Musical-Elemente auf die darstellerischen Ressourcen abgestimmt werden. Und damit kommt das Projekt sozusagen in eine neue Phase, es wird zunehmend konkreter.

Jetzt werden also Wernborner gesucht, die Lust dazu haben mitzumachen, und zwar vor und hinter der Bühne. Es werden nahezu alle Talente gesucht, die man sich vorstellen kann:

Neben allen Rollen auf der Bühne werden Handwerker für das „Drumherum“ benötigt, Maler und andere „Kreative“ für Deko und Bühnenbild, handwerklich Begabte für Kostüme und allerlei Beiwerk, Technikfreaks, und und und.

Kurzum, es gibt für (fast) jeden etwas zu tun. Zugegeben, für die meisten Tätigkeiten ist jetzt definitiv noch zu früh, aber, wie man so sagt, die Zeit rast. Und schon jetzt wäre es für uns gut zu wissen, mit wem wir rechnen können, wenn es denn soweit ist.

Also, liebe Wernborner: Meldet Euch, wenn ihr irgendetwas beitragen könnt und wollt! Und wenn einer sagt: „Ich weiß zwar nicht, was ich machen kann, ich will aber gerne mitmachen!“, dann ist auch die oder der herzlich willkommen.

17.12.2015
Atomzeit - Kalender